MEIN PERSÖNLICHER STALKING-VERLAUF

AB 1995 BIS HEUTE

 

 

Ich bin seit etwa 1995 Opfer des Organisierten Stalkings. 1995 zog ich nach Berlin und erlebte nach nur wenigen Monaten bereits die ersten seltsamen Vorfälle und erste, unerklärbare Veränderungen, setzten in meinem Leben ein.

 

Hier ist eine Zusammenfassung der markantesten Ereignisse dieses Verlaufes:

 

Während der schwierigen Suche nach einer Wohnung wechselte ich mehrmals die Bezirke und wohnte die ersten Monate bei Bekannten.

 

Endlich fand ich, wenn auch nur zur Untermiete, in Ost-Berlin Friedrichshain, für einige Monate eine eigene Wohnung und erlebte seitdem das erste Mal (in damals noch großen Zeitabständen von manchmal ein bis sechs Wochen in den unterschiedlichsten Bezirken in Berlin), dass bei meinem Erscheinen, wenn ich beispielsweise an einem bestimmten Imbiss vorbeigehen musste, oder ich auf verschiedenen Trödel- und Wochenmärkten war (u. a. in Wilmersdorf, Mitte und Friedrichshain), Menschen, denen ich vorher noch nie begegnet war, mit einer deutlich zur Schau gestellten Häme, einem Verspotten/ Verlachen gleich, begegneten.

 

Es war kein Humorvolles, sondern ein spöttisch-bösartiges Lachen. Das war mir in meinem Leben nicht oft passiert und verwunderte mich. Vor allem konnte ich mir den Grund für dieses seltsame Verhalten nicht erklären. Es stellte aber dennoch nichts Außergewöhnliches dar.

 

Warum sollte ich nicht Menschen begegnen, die aus welchem Grund auch immer, auf mich derart verächtlich herabblickten?

 

Seltsam und unerklärbar daran war nur die Häufigkeit.

 

Denn ich falle äußerlich weder in meiner Bekleidung noch mit meinem Aussehen nicht aus dem Rahmen, bin eher sportlich elegant gekleidet und auch nicht ungepflegt. Es gab also außer meinem südländischen Äußeren Nichts an mir, was ein derartiges Verhalten hätte erklären können, zumal diese Personen auch nicht auf eine bestimmte Nationalität einzugrenzen waren und Menschen in meinem Umfeld nie so auf mich reagiert hatten.

 

Diese Vorfälle waren zwar zu unangenehm, um sie ignorieren zu können, aber dennoch versuchte ich, mich mit einer weit hergeholten Erklärung zu beruhigen. Warum sollten sich auf diesen Märkten die Händler nicht kennen und tratschen?

 

Aber so ganz war ich selbst von dieser Begründung nicht überzeugt, denn es handelte sich dabei ja nicht nur ausschließlich um Händler auf den Märkten. Vereinzelt verhielten sich mir gegenüber auf dieselbe Weise auch mir absolut fremde Personen auf der Straße (ebenso in noch großen Zeit-Abständen).

 

Hinzu kam das stets verhöhnende Gelächter an einem vollkommen anderen weit entfernten Ort von Angestellten eines bestimmten Imbisses in Friedrichshain am Umsteigebahnhof zur S-Bahn, sobald ich an ihnen vorbei laufen musste.

 

Vergleichbar ist es damit, als hätte man sich eine rote Clown-Nase aufgesetzt.

 

Mit verstohlenen Blicken auf meine Person und wie auf Kommando setzte das laute höhnende Gelächter– erst auf den Märkten und auf der Straße und nun in einem Imbiss in einem ganz anderen Bezirk von Berlin– ein.

 

Selbstverständlich stellte ich mich diesen Leuten, indem ich mehrmals den Imbiss betrat, um sie zu einer Reaktion herauszufordern. Doch deren Verhalten sollte sich in den kommenden 20 Jahren unzählige Male durch andere mir Fremde wiederholen:

 

Niemand beleidigte mich DIREKT, jede Aktion erfolgte hinter meinem Rücken.

 

1996 fand ich die erste eigene Wohnung in Kreuzberg als Hauptmieterin, wo nach nur wenigen Monaten ein Telefonterror einsetzte, bei dem nichts gesprochen wurde, und der zu jeder Tages- und Nachtzeit stattfand. Bis zum Auszug aus dieser Wohnung nach etwa zwei Jahren hatte ich nicht herausfinden können, wer dafür verantwortlich war und hatte jeden in meiner Umgebung darauf angesprochen.

 

Ich vermutete, mangels eines anderen erdenklichen Grundes, dass es sich um eine private Racheaktion handelte. Da es aber weder einen Grund zur Rache gab und ich auch sonst niemanden kannte, dem das zuzutrauen war, war ich ratlos. Und so blieb es ungeklärt.

 

In den folgenden zwei Jahren (bis 1998) häuften sich diese Vorfälle nicht nur, es kamen zusätzlich neue hinzu.

 

In nun nicht mehr lokalisierbaren Menschen-Anhäufungen waren zunehmend Personen darunter, die, wenn ich in ihre Nähe kam, Details aus meinem Leben laut wisperten und untereinander austauschten.

 

Auch dies schien insofern mysteriös/seltsam, als dass diese Personen (Männer/Frauen, Deutsche/Nicht-Deutsche) es wie „schadenfreudig schauspielernd“ taten und mich währenddessen nicht aus den Augen lassend beobachteten.

 

Sie „weideten“ sich an meinem Schreck. Die Boshaftigkeit und Schadenfreude dieser mir Fremden war unübersehbar und sprang einem förmlich ins Auge. Sie wirkte gespielt.

 

Aufgrund schwerwiegender Mängel in dieser Wohnung musste ich nach zwei Jahren (1998) umziehen. Nach erfolgreicher Suche wurde mir jedoch eine freundlich und verbindlich zugesicherte Wohnung kurz von Unterzeichnung des Mietvertrages wieder unbegründet abgesagt. Die verantwortliche Person wollte/konnte mir keine weitere Erklärung dafür nennen.

 

Ich suchte daher weiter und bekam zwei bis drei Monate später noch während der Besichtigung die Zusage für eine Wohnung, die etwa vier bis fünf Kilometer weiter weg lag, und freute mich auf einen Neuanfang.

 

Bis zu dieser Zeit hatten sich die Vorfälle inzwischen gehäuft und sich als ein immer größer werdendes, mysteriöses und ungelöstes Problem in meinem Leben einen Platz erschlichen. Doch immer noch geschahen alle Ereignisse vereinzelt und unregelmäßig.

 

In der neuen Wohnumgebung hatte ich zunächst Ruhe.

 

Es dauerte etwa ein halbes Jahr, bis ich auch dort sehr deutlich eine Veränderung bemerkte, die dann aber plötzlich und wie über Nacht eintrat.

 

In der Nachbarschaft wurde überall getuschelt, sobald ich vorbeiging. Dabei blickte man mich (wie) entsetzt, aber gleichzeitig auch verstohlen an. Nachbarn schauten mich misstrauisch an, man schien mich in der gesamten Umgebung dieser Straße in Kreuzberg zu kennen.

 

Es war, als hätte sich das gesamte Viertel gegen mich verschworen.

 

Es ist an dieser Stelle wichtig zu erwähnen und hervorzuheben, dass ich derartige Vorfälle erst dann schildere, wenn sie in einer solchen Häufigkeit und Deutlichkeit geschehen sind, dass sie UNÜBERSEHBAR sind!

 

Kein Betroffener kann solch eine solche Flut von Bösartigkeit und Angriffen in allen Lebensbereichen übersehen, weil das bisher gekannte Leben plötzlich NICHT mehr existiert.

 

Das Verhalten dieser Menschen war sehr AUFFÄLLIG, kurzum unübersehbar, zweifellos wurde über meine Person getuschelt. Immer häufiger begegneten mir Menschen nun boshaft und schadenfreudig. Die einfachsten Erledigungen wurden teilweise wie ein Spießrutenlauf.

 

Mir wurde ein Hass entgegengebracht, als sei ich eine freilaufende Kindermörderin.

 

Und auch das mir inzwischen bekannte höhnende Verlachen durch Fremde, das exakt dann einsetzte, wenn ich auf Menschen-ansammlungen traf, oder aber einen bestimmten Supermarkt (Penny Bergmannstraße) betrat etc., verstärkte sich nun in rasender Geschwindigkeit und weitete sich zunehmend aus.

 

Es war mit der Zeit auch definitiv nicht mehr nur auf die Wohnumgebung beschränkt und erfolgte nun auch in immer kürzeren Zeitabständen.

 

Immer wieder wurden dabei Begriffe laut johlend ausgerufen wie: „Der hat sich gerade rasiert“, „Die Brüste sitzen heute aber schief..“, dem folgte jedes Mal ein lautstarkes Grölen.

 

Dabei konnte ich beobachten, dass stets der Security-Angestellte des Penny-Marktes mit einer bestimmten Kassiererin zusammenstand, wenn ich diese Ausrufe hörte.

 

In diesem Supermarkt fing diese Art der Belästigung an, in den nachfolgenden Jahren konnte ich kaum mehr einen Supermarkt (auch in weiter Entfernung) betreten, ohne dass unzählige Erlebnisse dieser Art folgten.

 

Darauf angesprochen habe ich nie jemals eine DIREKTE Antwort bekommen. Stets wurde und wird mir bis jetzt noch schadenfroh ein Verfolgungswahn nachgesagt.

 

Gleichzeitig begann auch das systematische Mobbing in meiner Arbeitsstelle. Mir flößte dabei Angst ein, dass eine bestimmte kleinere Gruppe von Kollegen sich über tags zuvor in meiner Wohnung Erlebtem unterhielt.

 

Es geschah mit solch einer Präzision und solch einer Häufigkeit, dass von einem Zufall in keinster Weise die Rede sein konnte.

 

Diese Gespräche, stets in meiner Nähe (wie auf-) geführt, wurden dabei gleichzeitig reich mit Informationen und Merkmalen über meine Person „gespickt“. Es war, als wolle man idiotensicher gehen, dass ich mich auch ja darin wiedererkannte.

 

In Verbindung mit einem Verhalten, das vorweg meine Aufmerksamkeit hervorrufen sollte (laute Ausrufe, „spöttisches Grinsen“, übertrieben lautes Räuspern in meiner Nähe), stellten genau diese charakteristischen Informationen über meine Person die Einleitung in diese gespielte „Unterhaltung“ dar.

 

Die beteiligten Personen/Kollegen gingen dabei sogar so vor, dass sie bei den ersten Malen genau diesem (wie einstudierten) Verhalten jedes Mal eine Bezeichnung gaben.

 

Sie nannten diese Methode „anködern“ und beschrieben diese Vorgehensweise sogar ausführlich, laut und deutlich in meiner Nähe.

 

All diese Inszenierungen verfolgten stets das eine Ziel: Mir in aller Deutlichkeit klar zu machen, dass es unzweifelhaft UM MEINE PERSON GING und ich BEOBACHTET WURDE!

 

Mit der Zeit wurden gleichzeitig darin nun nach und nach Beschimpfungen und Provokationen eingeflochten, die mich voller Häme zur Revanche herausforderten, und währenddessen wurde meine Wut und oder Traurigkeit genüsslich kommentiert.

 

Es gab jedoch keinen direkten Anknüpfungspunkt für mich, denn alles geschah INDIREKT, das heißt ohne namentliche Nennung und ohne direkte Ansprache.

 

Mir zugekehrt begegneten sie mir siegessicher und mit zynischen übertriebenen freundlichen Gesichtern, wohl wissend, dass es für mich kaum eine Möglichkeit zur Gegenwehr gab. Da sie sich dessen selbstverständlich bewusst waren, ließ sie das zunehmend unverschämter, -noch beleidigender und dreister werden.

 

Doch die Gruppe, die über alle aktuelle Abläufe innerhalb meiner Wohnung „sprach“, war eine kleine Gruppe. Der große Rest der Kollegen betrieb das „gängige“ Mobbing und übernahm teilweise deren in Umlauf gebrachte Gerüchte.

 

Es wurde in den Gesprächen unter Anderem nun behauptet, dass ich ein um- operierter Mann und Alkohol- und drogensüchtig sei. Diese Beleidigungen wurden nun von der Mehrheit (etwa zwei Drittel der Kollegen) übernommen und neben mir/ hinter mir schadenfreudig grinsend getuschelt.

 

Hatte ich etwa ein Drittel dieser Leute vor nicht allzu langer Zeit angelernt, begann man nun wie nach Absprache gemeinsam meine Arbeit zu sabotieren und Fehler bei der gemeinsamen Arbeit herauf zu provozieren. Dabei ließ man mich (indirekt) wissen, dass man mein ganzes Verhalten (samt Pausenzeiten, Fehler etc.) protokollierte.

 

Sie traten mir gegenüber auf, als sei ich deren gemeinsame „Gefangene“, die nun wie spielerisch von Allen observiert wurde. Betrat ich die Firma, schrie eine Kollegin aufgeregt mit grinsender Mine: „Insider ist bereit“ (…).

 

Das Mobbing gegen mich schienen sie wie ein gemeinsames Spiel zu betreiben, ihre Beobachtungen über mich tauschten sie untereinander aus.

 

Diese stets in meiner Nähe (auf-) geführten Gespräche, das Getuschel, fanden aber zunehmend auch draußen an den unterschiedlichsten Plätzen in den verschiedensten Bezirken (in der U-Bahn oder auf der Straße) statt und waren lange schon NICHT mehr auf bestimmte Örtlichkeiten einzugrenzen.

 

Nach diesen Vorfällen setzte ich in meiner Arbeitsstelle das erste Mal an, Hilfe bei einer der wenigen Kolleginnen zu suchen, zu der ich noch Vertrauen hatte.

 

Sie war inzwischen aufgestiegen, und sie hatte daher auch nicht mehr den Zugang zu den anderen Kollegen. Ihr berichtete ich „nur“ von dem Rufmord. Denn mir war klar, dass der Rest gegen mich verwendet und ich als psychisch krank abgestempelt werden konnte, zumal alles tatsächlich danach klang.

 

Sie war schockiert und sehr hilfsbereit, konnte, aber ohne Beweise nichts für mich tun. Der Betrieb, in dem ich mich wohlgefühlt hatte, und in dem ich sogar viele dieser Personen angelernt hatte, hatte sich gegen mich verschworen. Es wurden Gerüchte jeglicher Art über mich getuschelt und man stellte mich als eine bösartige Person, als eine Täterin dar, die irgendetwas Schlimmes (was es war, ließ man mir gegenüber offen..) verbrochen hatte.

 

In dieser Zeit verbreiteten und vermehrten sich diese Vorfälle explosionsartig und in rasantem Tempo.

 

Die Beleidigungen und Gerüchte deckten sich jedoch selbst in den unterschiedlichsten Orten Berlins mit denen in der Firma.

 

Dieses präzise und tagesaktuelle (!) Wissen in den deutlich inszeniert klingenden Gesprächen über Vorgänge und Unterhaltungen in meiner Wohnung, sowie kleinste Details, die so weit gingen, die Farbe meiner täglichen Unterwäsche/Intimverkehr und Badezimmer-Aktivitäten/ Essen zu beschreiben (!), bis hin zu den kleinsten Handlungen in meiner Wohnung, begegneten mir an unterschiedlichsten Orten (Plätzen/ Bezirken Berlins) und waren IN KEINSTER WEISE mehr für mich logisch zu erfassen.

 

Wie konnte es sein, dass eine derart große Zahl von mir absolut fremden Menschen über mein intimstes Leben informiert war und mir auf authentische Weise einen derart tiefen, für mich nicht nachvollziehbaren Hass entgegen brachte??

 

Ich lebte ein unscheinbares Leben und konnte mich nicht daran erinnern, jemals irgendjemandem etwas angetan zu haben, was diesen Hass und diese Angriffe nur annähernd hätte rechtfertigen können.

 

Mein technisches Verständnis war das einer durchschnittlichen Frau. Es war für mich zur damaligen Zeit unvorstellbar, dass es ein Leichtes war, kleinste Kameras in meiner gesamten Wohnung zu verstecken, oder meinen jeweiligen Standort übers Handy zu orten. Ich hatte mich nie für Technik interessiert.

 

Und dennoch wurde mir damals klar: Es konnte nicht anders sein, als dass-

 

IN MEINER WOHNUNG KAMERAS VERSTECKT SEIN MUSSTEN!

NACHTRAG: MIT DER NEUESTEN TECHNIK SIND SOWOHL MIKROFONE ALS AUCH KAMERAS INZWISCHEN

NICHT MEHR NOTWENDIG. ES IST MITHILFE VON LASERTECHNIK MÖGLICH GEWORDEN DAS INNERE

EINES HAUSES AUSZULEUCHTEN UND ABZUHÖREN, OHNE DIE WOHNUNG BETRETEN ZU MÜSSEN.

 

Auch waren mir inzwischen immer mehr Dinge aufgefallen, die den Anschein machten, dass sie Teil einer Inszenierung/eines mysteriösen Spieles (?) waren.

 

Zu diesen gestellten Gesprächen in meiner Nähe geschah es nun immer häufiger, dass überall Menschen versuchten, mich zu fotografieren. Auch hierbei war es zweifelsfrei, dass es sich nicht um Touristen handelte, denen ich zufällig in die Quere kam.

 

Unzählige Male wurde aufgeregt und blitzschnell eine Kamera herausgeholt, so schnell als möglich auf mich abgedrückt, und die Personen verschwanden genauso schnell, wie sie aufgetaucht waren, in der Menschenmenge. Derart schnell, dass ich niemals eine Chance hatte, sie zu erwischen.

 

Es stellten sich beispielsweise drei schmierige Personen (zwei Männer und eine Frau) in meine Nähe und taten so, als würde sie zueinander gewandt eine Unterhaltung führen. Wie auf Kommando drehten sie sich um, einer drückte ab (es blitzte), und sie rannten plötzlich so schnell sie konnten davon.

 

Genauso schnell versuchte ich, sie als Nachweis nun ebenfalls zu fotografieren, was mir selten gelang. Auch entdeckte ich immer öfters in weiter Entfernung Stand-Fotografen, dessen Kamera mit einem Objektiv direkt auf mich gerichtet war.

 

Ich habe selten die Möglichkeit gehabt, jemanden dabei zu erwischen. (Heutzutage ist es mir mehrmals gelungen, diese Leute ebenfalls zu fotografieren-, und ich konnte einige Beweisfotos sichern).

 

Auch das steigerte sich dadurch, dass nun vermehrt Filmkameras darunter waren, bei denen es mir mehrmals gelang, sie ebenfalls zu filmen. (Das letzte Erlebnis dieser Art hatte ich erst vor etwa zwei Monaten, bei dem sich der Kameramann versteckte (!), als ich begann, ihn zu filmen!! Er packte sofort seine Kamera und verschwand).

 

Inzwischen war ich seelisch bereits schon sehr angeschlagen, dass ich traumatisiert war und stark geschwächt versuchte, meinen Alltag zu bewältigen. Ein normales Leben lebte ich schon lange nicht mehr. Es war, als wäre ich ständig nur noch auf der Flucht.

 

Das versuchte ich nun mit meinem damaligen Lebensgefährten (wir wohnten noch in getrennten Wohnungen), zu besprechen. Doch immer mehr zeigte er mir mit seiner Reaktion, dass er meinen Erlebnissen keinen Glauben schenkte.

 

Fairerweise muss ich hinzufügen, dass diese mysteriösen Vorfälle, tatsächlich konfus und wenig nachvollziehbar klangen. Ich war ziemlich sicher, dass auch mein Handy abgehört wurde und „sie“ Zugriff auf alle meine Daten (SMS etc.) hatten. Auch das erweckte bei ihm nur Schweigen und mitleidige Blicke.

(Anmerkung zum Vergleich: Etwa dreizehn bis vierzehn Jahre später: Wir leben heute in einer Zeit, in der selbst JEDE HAUSFRAU im kleinsten Dorf in Deutschland mittlerweile darüber informiert ist, dass es ein Leichtes ist, Handys abzuhören.)

 

Wann immer ich – wie auch alle anderen Opfer von organisiertem Stalking (die geschätzte Zahl liegt bei mehreren Hundert Betroffenen in Deutschland, darunter sind auffallend viele ehemalige DDR-Bürger) – zur damaligen Zeit um Hilfe suchte und unterschiedlichsten Personen (darunter war eine Polizistin) meine Situation anvertraute, dass ich heimlich gefilmt und abgehört wurde, blickte ich entweder in mich bedauernde oder ängstliche Gesichter, die neben einer Geisteskranken zu sitzen glaubten.

 

Durch die plötzliche Heftigkeit aller Geschehnisse und der in mir hervorgerufenen andauernden Stress-Situation, der ich ohne Unterbrechung ausgeliefert war, war ich vor Schock wie erstarrt und daher zunächst noch nicht ganz in der Lage, zwischen der unbeteiligten Bevölkerung, die „nur“ auf den zutiefst bösartigen, aber extrem intelligenten Rufmord REAGIERTE, und den Aktionen der tatsächlichen Täter und ihrer aufgeführten Inszenierungen, zu unterscheiden.

 

Ich konnte damals nur vage ahnen, dass Personen auf mich angesetzt und dafür bezahlt wurden, mich zu verfolgen, um dieses Theater in meiner Nähe aufzuführen.

 

Auch war ich in den ersten Jahren während dieser Angriffe noch nicht in der Lage auseinanderzuhalten, wer über mich „nur" tuschelte, und wer tatsächlich tagesaktuelles Wissen über meine aktuellsten Gespräche und Vorkommnisse in meiner Wohnung hatte.

 

Mein Leben bestand fast nur noch aus Angriffen, die wie ununterbrochene Bombardements auf meine Seele waren, und ich begann verstärkt, Symptome eines Traumatas zu entwickeln.

 

Ich war vor Angst wie gelähmt. Wie war es möglich, dass sich scheinbar die GESAMTE UMGEBUNG gegen mich verschworen hatte? Wie konnte es sein, dass mir niemand zu Hilfe kam?

 

WEM hatte ich WAS angetan, was einen solch unfassbar großen Hass auch nur annähernd rechtfertigen könnte???

 

Denn es machte überall deutlich den Anschein, dass man mich mit GENUSS LEIDEN SEHEN wollte.

 

Ich wurde mir meiner hilflosen Lage nun immer deutlicher bewusst und versuchte erneut, mir Hilfe zu verschaffen. Ich vertraute mich wieder in aller mir möglichen Ausführlichkeit meinem damaligen Lebensgefährten an, der ja von vielen Vorfällen bereits erfahren hatte.

 

Auch war er nicht nur Zeuge des Telefon-Terrors 1996/97 gewesen, sondern er hatte vor mir (etwa 1997/98/99) an einigen Abenden bei gemeinsamen Unternehmungen stets einen Mann in unserer Nähe beobachtet, der jedes Mal nicht weit von uns entfernt in seinem Auto (manchmal mehrere Stunden) solange saß, bis wir die jeweilige Lokalität verlassen hatten.

 

Ich selbst hatte zur damaligen Zeit weder jemals den Blick noch das Interesse für solche Vorfälle dieser Art. Meinem Ex-Freund war diese Fremde jedoch wiederholt aufgefallen und er schloss nach einigen Malen darauf, dass dieser Mann wohl ein Detektiv sei, der Jemanden observiert.

 

Trotz alldem sah er mich nach meiner langen ausführlichen Schilderung wieder mitleidig an. Das Mobbing war nicht schwer nachvollziehbar. Dass ich jedoch felsenfest überzeugt davon war, ich würde in meiner Wohnung gefilmt und abgehört, konnte er einfach nicht glauben.

 

Mit den Jahren konnte ich durch die Häufigkeit und Wiederholungen all dieser Angriffe immer besser zwischen dem künstlich eingeübten Gerede und der „normalen“ Bevölkerung unterscheiden, die wahrscheinlich „nur“ auf den systematisch in meiner Umgebung betriebenen Rufmord reagierte und ihn übernahm.

 

Um das Opfer zu isolieren, braucht es nur eine große Anzahl von Personen, die dem Opfer einen schlechten Leumund „bescheinigen“.

 

Genügend Menschen müssen diese Lügen behaupten, um unbeteiligte Nachbarn oder Kollegen zu manipulieren und als Helfer zu gewinnen.

 

 


Nachdem über lange Zeit intensiv in aller nur möglichen Gründlichkeit darauf geachtet wurde, dass das Opfer die ehemals vorhandenen Kontakte verliert und keine neuen mehr aufbauen kann, wird es zu einem Kinderspiel, es vor eigentlich unbeteiligten Nachbarn/ Kollegen als „befremdlich“, „seltsam“, „anormal“ und gefährlich darzustellen, und somit auch sie als Mithelfer zu gewinnen.


 

 

Es gibt zahllose Fälle und Beispiele (wie auch an meinem Fall), dass jeder Weg, den man geht, (ob Polizei oder Opferschutz- Organisationen) zu keinem Erfolg führt. Meistens schickt die Polizei am nächsten Tag den Sozialpsychiatrischen Dienst zu dem Betroffenen.

 

Da es nur allzu verständlich ist, dass die betroffene Person tatsächlich Anzeichen einer psychischen Veränderung in Form eines Traumas oder einer Depression zeigt, rutscht es immer tiefer in die Falle der Täter (!).

 

Das hält die stärkste Seele auf Dauer nicht aus. Es grenzt dabei beinahe an ein Wunder, all das einigermaßen gesund zu überstehen.

 

Man gerät als Opfer insofern weiter in diese Zwickmühle, wenn man festgestellt hat, dass neu geknüpfte Freundschaften sofort „torpediert“ werden und versucht wird, sie zu verhindern. Während gemeinsamen Unternehmungen wimmelt es nur so von kleinkriminellen Mittätern, die das Opfer auf die geschilderte indirekte Art provozieren.

 

Berichtet man dem neuen Kontakt von eben diesen Vorfällen, sieht man sie in den meisten Fällen niemals wieder. Versucht man, die Inszenierungen zu ignorieren, büßt man einen nicht kleinen Teil seiner Authentizität ein, da man quasi scheuklappenartig und dadurch bedrückt diese Treffen durchlebt.

 

Empfing ich ausnahmsweise mal Besuch in meiner Wohnung, klebte einer der Nachbarn förmlich an meiner Haustür. Es ist hier sicher leicht zu sagen, dass man denjenigen doch zur Rede stellen sollte.

 

Was auch immer außerdem der Umgebung noch als Falschinformation vermittelt wird, es scheint sehr wirksam zu sein.

 

Denn bestimmt handelt es sich nicht um einen Zufall, dass auch fast alle anderen Opfer von organisiertem Stalking stets von ebensolchen Nachbarn berichten, die mit der Zeit sogar diese Überwachung zu „decken“ scheinen, regelrecht Mithelfer der Täter werden.

 

Beispielsweise kann zum Beispiel sich ein verarmter Hartzt4-Empfänger über die Monate plötzlich immer teurere Kleidung leisten, irgendwann sogar ein neues Auto. (Das ist eine unabhängig voneinander gemachte Beobachtung zahlreicher Opfer.)

 

Es deutet Vieles darauf hin, dass je nach Gegend folgende Möglichkeiten als Rechtfertigung, quasi als Aufruf an Nachbarn/ Arbeitskollegen, zur Mithilfe in meinem Lebensumfeld benützt wurden: 

 

In einer Umgebung, in der mir Menschen freundlich gesinnt sind, wird verbreitet, dass ich eine labile Persönlichkeit sei und für mich selbst und auch ANDERE (!) eine Gefahr darstelle.

 

In einer Gruppierung mit eher anonymeren Strukturen (in der Arbeit/ Wohngebiet) wird behauptet, ich sei eine religiöse Fanatikerin und würde deshalb vom Staatsschutz observiert werden. Es wird gleichzeitig ein Appell an meine Umgebung gerichtet, genauestens auf mich aufzupassen.

 

Doch bis heute bleibt es für mich unverständlich, welche Behauptungen und Lügen, welche Art von Rufmord rechtfertigen würde, einer einzelnen jungen Frau untätig oder- schlimmer noch- schadenfroh dabei zu zuzusehen, wie ihr ein derart großer Schaden zugefügt wird?

 

In 2002 zog ich mit meinem damaligen Lebensgefährten zusammen. Die Vorfälle hörten nicht auf, fanden aber hauptsächlich dann statt, wenn ich alleine unterwegs war. Die inszenierten Gespräche traten seltener auf, ich wurde dafür jedoch immer öfter heimlich fotografiert und auch gefilmt.

 

Im Grunde ist es insofern leicht die Situation zu veranschaulichen, weil sie sich in keinster Weise vom Verhalten der PAPARAZZIS unterscheidet, die einer bekannten Person nachstellen, um sie heimlich zu fotografieren.

 

Denn meist sah ich, wie jemand in meiner Nähe aus einem Versteck heraus knipste und sofort verschwand.

 

Noch immer wird überall, wo ich nur ansetze, einen Anschluss zu finden, sehr rasch ein Rufmord gegen mich betrieben. Ich lerne Menschen kennen, die dann jedoch, wenn sie Einiges beobachten, es entweder nicht verkraften können, oder mich aber schlichtweg für wahnhaft halten und sich von mir distanzieren.

 

Etwa in 2003 erfuhr ich, dass meine ältere Schwester (zu der ich sehr selten Kontakt hatte, und die mehrere Hundert Kilometer von mir entfernt wohnte), unserer anderen Schwester von ähnlichen rätselhaften Ereignissen schilderte, ähnlich denen, über die ich ihr bereits seit Jahren berichtete.

 

Es stellte sich heraus, dass in ihre Wohnung eingebrochen wurde und sie einem heftigen Rufmord ausgesetzt war.

 

Über sie würde überall laut getuschelt, sie sei eine Hure; zudem begegne ihr eine Unzahl von Fremden außerordentlich hasserfüllt; ständig würden Autos hupend an ihr vorbeifahren und fremde Personen seien ihr (samt Filmteam) mehrmals mit einer Filmkamera hinterhergerannt!

 

Als Beginn dieser Vorfälle kann sie eine sehr genaue Zeit zuordnen.

 

Nicht lange Zeit nachdem ein Journalist aus den neuen Bundesländern direkt in ihre Nebenwohnung in Hessen gezogen ist, und ihr unaufhörlich Avancen macht, fand der erste Wohnungseinbruch statt.

In der darauffolgenden Zeit begannen die mysteriösen Vorfälle, die seit dieser Zeit verstärkt auftraten, und bei ihr als auch bei mir, bis heute noch andauern!

 

Da wir beide zusammen Ziel dieser kriminellen Organisation sind, schreckt sie unser Beisammensein offensichtlich nicht ab. Deshalb sind meine Schwester und ich bei gemeinsamen Unternehmungen inzwischen mehrmals Zeugen von vielen Ereignissen geworden.

 

In all den vergangenen Jahren habe ich zwischenzeitlich bei vielen Menschen als auch Organisationen und auch zwei Mal Hilfe bei der Polizei (in Hessen sogar bei einer Kriminalkommissarin) gesucht.

Es war bisher erfolglos, da es wenig greifbare Beweise gab.

 

Der Rufmord als auch das Filmen, das Stalken etc. dauern nach inzwischen etwa acht Umzügen bis heute noch an.

 

Ich bin bis nach Hessen gezogen und habe auch dort zwei Mal meinen Wohnort gewechselt, bis nach nicht allzu langer Zeit, von jeweils ein bis drei Monaten, auch dort derselbe Terror begann.

 

In etwa 2010 erfuhr ich von den Stasi-Zersetzungsmethoden und stellte verblüfft fest, dass sich die Vorgehensweise der ehemaligen Stasi inhaltlich mit dem des Organisierten Stalkings in höchstem Maße gleicht!

 

Seit neuerdings etwa zwei bis drei Jahren jedoch ist ein neuer Typus von Stalkern hinzugekommen.

 

In unregelmäßigen Abständen machen sie auf die altbekannte Weise in meiner direkten Nähe auf sich aufmerksam, sie streifen mich beispielsweise absichtlich beim Überholen, danach folgt ein gespieltes übertriebenes Räuspern etc., um mich anschließend drohend anzustarren.

 

Ihr „Verhalten“ ist eindeutig als Drohung zu verstehen.

 

 

Der Unterschied zu den bisherigen Stalkern ist der, dass dieser Typus stark „Zuhältern und Schlägertypen“ gleicht (wie man sie sich klischeehaft in Rotlichtmilieus vorstellt).

 

Diese „Drohgebärden“ übernehmen neuerdings nun auch zunehmend die kleinkriminellen Helfer. Verstärkt hat das in den letzten Monaten stattgefunden, seitdem ich das Vorhaben, diese Dokumentation zu schreiben, verwirkliche.